Seite wählen

Hey! Mein Name ist Kris Mostovaia und meine Aufgabe ist, dir dabei zu helfen, mit deinem eigenen Kindermodelabel erfolgreich zu starten!

 
 

Dein Start zu eigenem Kindermode Label 

 

 

Erstmal herzlichen Glückwunsch! Dich erwartet ein fesselnder Weg voller Kreativität, Herausforderungen und spannender Arbeit! Ganz bestimmt hast du schon viele Ideen und Vorstellungen, wie genau deine erste Kollektion aussehen wird.

Jetzt heisst es tiefer in die Textilwelt einzutauchen und an der Entwicklung der eigenen Idee fokussiert zu arbeiten. Sehr wahrscheinlich wirst du mit für dich neuen Themen und Fragen konfrontieren. Modebranche ist viel komplexer als es zu Beginn aussehen mag. Um die Prozesse und Feinheiten der Textilindustrie zu verstehen, braucht man am Anfang ganz viel Ausdauer. Eine gründliche Recherche kann einen Löwenteil der Zeit in der Entwicklungsphase annehmen.


Ganz wichtig: Vernetze dich! Suche nach Menschen, die den Weg bereits geschafft haben und stelle Fragen. Besuche Netzwerktreffen in deiner Stadt oder online (durch Corona sind fast alle Veranstaltungen momentan digital zugänglich geworden), schreibe Menschen aktiv an. Es gibt immer viele Leute, die diese Erfahrung schon gemacht haben und bereit sind dir mit einem Tipp zu helfen.  

 

  

Gründung

 

Du hast vor, eigenes Modelabel ins Leben zu rufen. Heißt, dein eigenes Business zu starten. Ab jetzt bist du Unternehmer und nicht nur Fashion Designer oder Nähbegeisterte. Viele Gründerinnen fokussieren sich am Anfang ganz stark auf ihrer designerischen bzw. künstlerischen Vorstellung. Wichtig ist, das Gesamtbild des Modegeschäftes nicht aus den Augen zu verlieren. Um eine starke konkurrenzfähige und erfolgreiche Marke aufzubauen, musst du dir klarmachen, dass du neben der Entwicklung der Kollektionen ebenfalls viel mit den Fragen wie Produktion, Versand, Qualitätskontrolle, Lagerhaltung, Marketing, Vertrieb etc. zu tun haben wirst. Die Entwicklung der Kollektionen ist nur die Spitze des Eisberges. Tipp: Schau dir unbedingt meine Bücherempfehlungen am Ende dieses Artikels an!

 

 
 

Unternehmensform

 

Aus der Wahl der Rechtsform ergeben sich wichtige Punkte wie: Mindeststartkapital, Haftung der Gründer, Gründungsformalitäten und -kosten, Anforderungen an die Buchführung usw. Eine übersichtliche und strukturierte Beschreibung der Rechtsformen findest du zum Beispiel hier.

 

 
 

Dein Vertriebskonzept definieren

 

Das Ziel ist, deine Brand bekannt zu machen und deine Kollektionen erfolgreich an die Kund*innen zu bringen. Und gutes Geld damit zu verdienen um davon leben zu können und deine Firma weiter entwickeln zu können! Ansonsten wäre es einfach ein teueres Hobby. Dabei ist es wichtig, deine Vertriebsstrategie klar zu definieren.

Vertriebskonzepte in der Modebranche gibt es viele. Jedes davon bringt unterschiedliche Vorteile mit sich. Wie sind deine Vorstellungen: Soll dein eigener Online Shop als Hauptvertriebskanal dienen oder planst du die Zusammenarbeit mit Händlern? Oder würdest du gerne einen Laden in der Altstadt eröffnen? Vielleicht möchtest du deine Produkte über Verkaufsplattformen wie Zalando, MyToys oder Avocadostore verkaufen?
Die Frage „Wie möchte ich meine Kollektionen verkaufen?“ – ist eine der wichtigsten, wenn es um dein eigenes Business geht. Die Antwort auf diese Frage beeinflusst viele Entscheidungen bei der Planung der Herstellung/ Lieferung und Marken Kommunikation.
 
 
Modelabel Gründen Frau Schnittmuster

Hersteller kontaktieren

 

Hier wird´s richtig spannend! Einen passenden Hersteller für eigene Kollektionen zu finden ist oft eine echte Herausforderung. Man kann es vielleicht mit der Wahl des Ehepartners vergleichen. Du suchst nach einem vertrauensvollem Partner, der dich gut versteht und (im besten Fall) durch alle Entwicklungsphasen begleitet. Gemeinsam zieht ihr eure Baby-Brand groß, strebt die Ziele an und seid eng zusammen in den herausfordernden Phasen.

 

Wichtig: das Zwischenmenschliche soll stimmen. Du wirst (im besten Fall natürlich) mit der Fabrik langfristig zusammenarbeiten, also soll die Kommunikation sich angenehm anfühlen und sich auf gemeinsamen Vertrauen aufbauen. 

Wie kannst du die Fabriken kontaktieren? Ganz einfach. Per Email. In der Regel kann man über Google eine Vielzahl von Herstellern finden. Hier solltest du bereits wissen, wonach du suchst – also welche art von Produkten du herstellen möchtest. Eine Fabrik, die sich auf Baumwollkleidung für Kinder spezialisiert hat ganz andere Ressourcen als eine, die bunten Regenmäntel herstellt. Natürlich können die Fabriken in der Regel auch die notwendigen Materialien beschaffen (Sourcing), es lohnt sich jedoch von Anfang an so genau wie möglich deine Materialvorstellungen zu definieren.

Es ist wichtig zu verstehen, mit wem du zu tun hast: Ob es eine Agentur ist, die mit mehreren Fabriken im Kontakt ist, ob du direkt mit dem Produzenten sprichst oder ob es eine Fabrik/Firma ist, die weitere Partnerfirmen unterbeauftragt. Jede dieser Optionen wird dir einen anderen Preis für die Herstellung deines Produktes nennen. Da häufig auch mehrere Vermittler im Spiel sind, die ebenfalls ihr Geld bekommen, erhöht sich natürlich der Endpreis des Produktes. 

 

Diese Fragen solltest du an die Fabrik stellen:

  1. Was ist euer MOQ? (Minimum Order Quantity)
  2. Welche Details (Knöpfe/Reißverschlüsse/Etiketten etc.) muss ich selbst beschaffen oder kann Fabrik mir dabei helfen und hat eigene Suppliers?
  3. Wie lange dauert es, die Samples herzustellen?
  4. Was sind deren Preise? Beinhaltet der Preis die Verpackung und Labelling? Ist der Versand inklusive?
  5. Was sind die Zahlungskonditionen?
  6. Wie lange dauert die Herstellung von xy Produkten? 

 

 

Lieferung & Logistik

 

Die Wahl des passenden Dienstleisters kann in sehr vielen Situationen die Zeit und Nerven sparen. Dabei handelt es sich sowohl um die Logistik vom Produktionsort bis zum Lager als auch um die Lieferung der Ware an deine*n Kund*innen. Die Ware soll möglichst schnell und zuverlässig am gewünschten Ort sein. Informiere dich gründlich, welche Anbieter die Bedürfnisse deines Businesses am besten befriedigen können. 
 
 

Webseite

 

Heutzutage funktioniert kaum ein Modelabel ohne Online Präsenz und des eigenen Online-Shops. Hast du noch keine Webseite? Bitte nicht in Panik geraten, es ist alles machbar! Es gibt mehrere Wege, die dich zu deiner eigenen Webseite bringen. 

Es gibt unterschiedliche Modelle. Selbst zusammenstellen, selbst programmieren oder programmieren lassen, ein Baukasten System benutzen. Die gängigsten Plattformen, die relativ easy in Bedingung sind, sind WordPress, Wix, Tilda, Joomla, Jimdoo. Natürlich brauchst du am Anfang etwas Zeit und Geduld um sie richtig zu beherrschen, aber danach bist du sehr flexibel da du nicht jedes mal bei einer kleinen Änderung mit Web-Entwickler es absprechen musst. 

Wenn du ein höheres Budget hast, kannst du dir überlegen, eine Agentur dafür zu beauftragen. Alternativ stehen dir viele Freelancer zur Verfügung. Diese findest du zum Bespiel auf freelancer.com, fievrrr.com, dasauge.de. 

Gerne unterstütze ich dich bei der Erstellung deiner ersten Webseite. Seit Jahren arbeite ich mit einem zuverlässigen Partner zusammen und kann dir helfen, eine starke online-Basis mit einem integrierten E-Commerce System für dein Label zu kreieren. 
 
 

Marketing Konzept

 

Wenn wir über Marketing sprechen, meinen wir nicht nur Social Media Beiträge, Infuencer Marketing und Facebook Anzeigen. Ja, es gehört alles sicherlich auch dazu, ist aber nicht das einzige, worauf man den Fokus legen muss.

Viel mehr geht es hier darum, eine starke Basis zu schaffen und vor allem festzustellen, wer dein*e Zielkund*in ist. Eine Marktrecherche ist hier unbedingt notwendig. Was sind die Gewohnheiten, die Bedürfnisse, die Interessen, die Werte deiner Zielgruppe? Daraus resultiert: welche Marketingkanäle sollst du benutzen, um deine Kund*innen zu erreichen?
Zu diesem Thema kann ich dir tolle Bücher empfehlen – Business Model Generation und Start with WHY.
 
 

Kommunikation

 

Sichtbar werden! Du kannst noch so ein tolles Produkt haben, aber wenn niemand davon erfährt, hast du keine Kunden.

Zeige dich! Menschen lieben Geschichten. Menschen kaufen gerne Sachen, die etwas zu erzählen haben, die eine Message in sich Tragen, eine Botschaft. Rede über dein Produkt, dessen Entwicklung, zeige deine Inspiration und deine Vision. Was strebst du an? Welches höheres Ziel hast du? Nimm´deine Kund*innen mit!
Inspirierende Beispiele für eine gelungene Markenkommunikation sind Wildling shoes, Toms, Anna und Oskar…
Du kennst ja deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse und Interessen. Also überlege, was für deine Kundinnen spannend sein könnte und generiere dementsprechend Social Media Content. Eine gute Mischung besteht aus informativen-, unterhaltsamen- und Verkaufsposts!
 
 

Eine Empfehlung von Herzen.

 

Start before you are ready. Niemand verfügt von Anfang an über alle Wissen. Sicherlich hast du deine Stärken, aber es gibt auch Themen, wo du dich noch unsicher fühlst. Das ist völlig normal! Du wirst die Erfahrung sammeln und alles, was du brauchst, lernst du auf dem Weg! Erstelle einen Plan und und setze dir Ziele, überlege, was dich in deiner aktuellen Situation weiterbringt. Sei kreativ und suche neue Lösungen!

Starte dort wo du bist mit dem was du hast.

Welche Fragen hast du? Ich helfe dir gerne weiter!

15 + 12 =